2020

Saison 2020

Die Saison startete wegen der Corona Bedin­gungen ungewöhnlich spät: Erst Mitte Mai konnten wir unter strengen Auflagen und Einschränkungen mit dem Training starten. Auch die für Ende Mai geplante Jugendfahrt musste aufgrund der Covid19 Pandemie lei­der ausfallen. Neben dem regulären Training gab es die Möglichkeit, am Regatta-Training teilzunehmen, das einen stärkeren Schwer­punkt auf Theorie- und   Wettkampfvorbereitung setzt. In den Sommerferien gab es ein erweitertes Trainings-Angebot und viele Mög­lichkeiten zum freien Segeln. Anfang August konnte die Jugend sogar das RS 500 Segeln ausprobieren und weil das so viel Spaß ge­macht hat, durften wir in den darauffolgen­den Wochen auch am Training teilnehmen. Das war jedoch nur bis Anfang September möglich, weil dann die Sliprampe erneuert wurde. In dieser Zeit haben wir die RS 500 Boote auf Vordermann gebracht (u.a. die Stopfen ausgetauscht) und an den   Trailern die Auflagen erneuert. Das war eine sehr klebrige Angelegenheit. Ein besonderes High­light der Corona geprägten Saison war die Regatta in Zülpich, an der wir mit 7 Seglern mit viel Spaß und Erfolg   teilgenommen ha­ben. Ende September traf sich die Jugend zum Reinigen der Optis mit anschließendem Filmabend.

 

- Henric S.

Corona! Und das was deshalb nicht stattfand

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass alle Vereinsaktivitäten eingestellt wurden und alle Veranstaltungen des Vereins abgesagt oder gar nicht erst ausgeschrieben wurden. Somit konnte neben den Match-Races auch unser Surf-Cup nicht stattfinden.

Weiterhin konnten leider auch keine internen Regatten, außer dem Absegeln am 04.10.2020, durchgeführt werden.

Besonders schade ist, dass der Cologne-Cup bei uns am See nicht stattgefunden hat. Hier war in den letzten Jahren das Teilnehmerfeld recht groß und man hat nette Begegnungen mit gleichgesinnten Seglern aus ganz Deutsch­land.

Ebenso schade war, dass andere Auswärtsre­gatten wie in Krefeld, Eschweiler oder Travemünde nicht ausgerichtet wurden. Ich finde dies besonders schade, da man auf Re­gatten am besten Erfahrungen sammeln kann.

Leider hat auch unser Training lange nicht statt­gefunden, dadurch hatten wir weniger Gele­genheit zu trainieren, bis die Bedingungen An­fang Juni das Training wieder zugelassen ha­ben. Danke an die Trainer!

Am Traurigsten finde ich, dass wir dieses Jahr nicht auf unsere Jugendfahrt gehen konnten und es keine Übernachtung am See gab, da beides in den letzten Jahren sehr schön war.

Alles in allem kann ich sagen, dass das letzte Jahr deutlich schöner und effektiver war und ich mich aufs Nächste freue!

 

- Paul H.

„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!”

Samstag, den 26.09.2020 am Pulheimer See. An diesem Tag hieß es für die Jugendsegler  des SSCP ausnahmsweise: Optis reinigen. Mit Schwämmen und einem Hochdruckreiniger ausgerüstet ging es für Opti-, Open Bic- und RS 500-Segler/innen um 16:00 Uhr an die Arbeit. Es war ziemlich kühl am See, deshalb waren alle warm gekleidet. Als um 17:30 Uhr jeder Opti bis auf den letzten Fleck geschrubbt und auf seinen Platz gestellt war, wurden noch einzelne kleine Arbeiten verrichtet. 

Um 18:00 Uhr wurden in der Halle Filme gekuckt, denn ehrenamtliche Arbeit fordert ja auch seine Belohnung. Zum Knabbern während der Filme wurden Chips, Flips, Pizzabrötchen, Obstriegel, Bananen und andere Sachen von den etwa 15 anwesenden Seglern und Seglerinnen verzehrt.  Da es in der Halle kalt war (vor allem da es draußen kalt war), wurden auch Decken und Schlafsäcke mitgebracht. Die Filme wurden von David und Sebastian (Seba) auf ein Segel projektiert. Man guckte „Wind“ und eine spannende Dokumentation über das „Volvo Ocean Race 2001/2002“ mit Toni Kolb.

Doch selbst ein Film- oder Filmeabend dauert nicht ewig. Um 22:00 Uhr war dann alles vorbei und alles fuhr zu sich nach Hause. 

 

- Martino C. 

Endlich wieder eine Regatta!

Am ersten September–Wochenende war beim Ruder-und Segelclub Zülpich (RSCZ) die 1. SV NRW Regatta des Jahres 2020, da die anderen Regatten Corona-bedingt ausfallen mussten. Entsprechend groß war das Teilnehmerfeld: 35 Starter stellten sich dem Wettkampf unter Corona-Bedingungen. Der RSCZ war sehr gut organisiert: Temperaturmessungen am Eingangstor, Registrierung von Besuchern und Seglern, sowie räumliche Trennung der Takelfelder für jeden Verein.

Der SSCP war mit 7 Seglern vertreten. Am Samstag wurden bei besten Windbedingungen 4 Läufe gesegelt. Sonntags warteten die Segler dann bei sonnigem Wetter auf den nötigen Wind, der jedoch nicht kam. Das war schade, weil möglicherweise ein einziger weiterer Lauf genügt hätte und unser Vereinsmitglied Tim G. (3.(4.)1.und 1.Platz) hätte den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen können. Dieser ging an Frederik Schüle.  Da dieser jedoch nicht dem Landesverband NRW angehört, ging der Titel des Landesjugendmeisters an den SSCP-Segler Tim G. . Bela M. wurde 6. Platz. Die jüngeren Vereinsmitglieder landeten auf den Plätzen 20 (Theo P.), 27 (Henric S.), 28 (Paul H.), 30 (Kevin G.) und 34 (Martino C.).

    

Es war ein tolles Wochenende!

 

- Theo P. 

Optikurse

In diesem Jahr fanden 6 Optimistenkurse statt. Pro Kurs nehmen ca. 8 Kinder teil und machen, wenn alles gut klappt, am Ende des Kurses den Jüngsten­schein.

 

Auch in diesem Jahr konnten alle geplanten Kurse trotz Corona stattfinden. Bei der Durchführung der Kurse wurde auf die vorgegebenen Hygiene- und Ab­standsregeln geachtet, was gut gelungen ist. Für die Ausbildung war dies ein Mehraufwand aber da immer 1 Trainer, ein Co-Trainer und ein Trainerassistent pro Kurs dabei waren, war dies gut möglich. Trotz etwas mehr Regeln als sonst hatten die Kinder viel Spaß.  Das Foto zeigt die Kinder bei einer Kenterübung unter Einhaltung des Mindestabstandes.

 

Viele Kinder waren im Kurs sehr begeistert und sind danach ins Jugendtraining am Samstagvormittag von 10 – 13 Uhr in der Optimistengruppe eingestie­gen. Für fast alle Kinder war die Kurse das erste Mal, dass sie gesegelt sind.

 

Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal Traineras­sistent in 2 Kursen und mir hat es sehr viel Spaß gemacht, den Kindern segeln beizubringen und den Trainern zu helfen. Seit der Assistenz in den Kursen habe ich selber noch mehr Spaß am Segeln bekom­men. Neben mir haben auch noch andere Trainerassistenten zum ersten Mal die Kurse mit be­treut.

 

- Emil S.

Training 2020

Dieses Jahr hatten wir 4 Trainings, welche auf das Wochenende aufgeteilt wurden. Freitags gab es Regatta orientiertes OpenBic Training, welches tief in die Materie des Regatta Segelns eindrang. OpenBic Einsteiger waren samstags herzlich zum Training eingeladen, da es dort eher um die Basics des OpenBic Segelns geht. Auch samstags, zeitgleich zum OpenBic Training, gab es ein Opti Training bei dem zahlreich neue Kids erschienen sind, die in diesem oder im letzten Jahr ihren Jüngstensegelschein gemacht haben. Sonntags wurde noch ein RS500 Training veranstaltet, in dem es dieses Jahr zu einem großen Teil darum geht die Boote instand zu halten. Das Kleben der Gennaker und erneuern der Aus­reitgurte waren dabei ein großer Teil.

 

- Joshua M.

Wintertraining, HopLop und Bowling

Um über den Winter nicht total einzurosten, haben wir uns auch dieses Jahr wieder etwas überlegt. Neben einem regelmäßigen Segeltraining, an dem nur die aller härtesten bei einstelligen Temperaturen tapfer ihre Runden auf dem See gedreht haben ;-),  sind wir gemeinsam ins HopLop gegangen. In diesem Indoorparadies aus Hüpfburgen und Klettergerüsten konnte selbst der Jugendvorstand nicht widerstehen und musste mitmachen.

Traditionell gehört auch das alljährliche Bowling dazu. Dazu haben wir uns im Bowlingcenter in Hürth getroffen und um die Wette gebowlt. 

Plätzchenbacken am See

JAAAA, eine riesen Sauerei war es, aber lecker war es auch. Unbedingt wollte die Jugend mal ganz ohne Eltern Plätzchenbacken. Genau das haben wir am 1. Advent im Vereinsheim gemacht.

Vielen Dank an Karla und June, die sich um die Vorbereitung gekümmert haben!